Whisper I love you von Mila Olsen

„Whisper I love you“ von Mila Olsen

Kansas spricht nicht mehr. Nicht, weil sie es nicht kann, sondern sie hat es nach und nach eingestellt, nachdem ihre Mutter die Familie hat sitzen lassen. In der Schule wird sie deswegen gemobbt, drangsaliert und sogar misshandelt. Als der Druck zu groß wird, geht sie zur Bahngleisbrücke über dem Fluss und will springen. Doch anscheinend ist sie nicht die einzige, die diese Idee hatte. Denn auf den Gleisen sitzt ein junger Mann, River. Er bietet ihr an, ihn auf einen Roadtrip zu begleiten und einen Sommer mit ihm zu verbringen. Wenn sie danach noch springen will, soll sie es tun – mit ihm gemeinsam!

Der Bär und die Nachtigall von Katherine Arden

„Der Bär und die Nachtigall“ von Katherine Arden

Wasja wird als Tochter eines Landadligen auf einem Gut im tiefen Norden Russlands geboren. Sie ist ein unzähmbares Mädchen, das sich lieber in den Wäldern und mit den Pferden herumtreibt, als am Ofen zu sitzen und zu nähen. Den Bauern und ihrer religiösen Stiefmutter ist sie wegen ihrem wilden Wesen nicht geheuer. Denn bereits Wasjas Mutter galt als Hexe. Und tatsächlich sieht Wasja nicht nur die Haus- und Naturgeister, sondern sie kann auch mit ihnen sprechen und fühlt sich ihnen verbunden.

Nur kurz leben von Catherine Strefford

„Nur kurz leben“ von Catherine Strefford

Richie hat die Schnauze voll vom Leben, das für ihn nichts als unterbezahlte Kassiererjobs und eine heruntergekommene Wohnung in der günstigsten Straße der Stadt übrig hat. In einer Art Kurzschlussreaktion raubt er eine Tankstelle aus, klaut ein Auto und fährt los. Zu spät bemerkt er, dass hinter ihm auf der Rückbank noch jemand anders mitfährt: der Teenager Leon.

Die Nachtigall von Kristin Hannah

„Die Nachtigall“ von Kristin Hannah

die Geschichte zweier ungleicher Schwestern im Nazi-besetzten Frankreich. Als der Vater Vianne und ihre Schwester Isabell nach dem Tod der Mutter verlässt, müssen diese viel zu schnell erwachsen werden. Vianne ist hilflos und überfordert mit der Situation. Ihre Rettung ist Antoine. Mit fünfzehn ist sie von ihm schwanger, mit sechzehn ist sie seine Ehefrau. Doch als Antoine einberufen wird, bricht Viannes mühsam aufgebautes Familienparadies erneut zusammen.

Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque

„Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque

Paul Bäumer, 19 Jahre alt, ist Soldat im ersten Weltkrieg. Er ist nicht neu dabei, sondern gilt, mit seinem einen Frontjahr, bereits als erfahren, denn viele überleben nicht so lange. Die Kompanie ist erst in der Nacht von der Front zurückgekommen. Nun stehen sie an, um ihre Essensrationen zu erhalten, aber die Hälfte des Regiments ist tot oder im Lazarett. Seltsamerweise ist die Szene trotz allem eine heitere. Für Paul und seine Kameraden ist es nämlich ein Festtag, denn es gibt doppelte Portionen. Die Feldköche wussten nichts von den großen Verlusten.

Tess of the Road von Rachel Harman

„Tess of the Road“ von Rachel Hartman

Tess ist das schwarze Schaf der Familie. Bereits als Kind nannten ihre Geschwister sie einen „Magneten für Hiebe auf den Hintern“. Dabei ist ihr Antrieb eigentlich nur eine unersättliche Neugier und die Lust allen Geheimnissen ihrer Welt auf den Grund zu gehen. Soviel zur Vorgeschichte. In der Gegenwart ist Tess nämlich bereits 17 Jahre alt, verbittert, am Rande der Alkoholsucht und zutiefst unglücklich mit ihrem Dasein. Zwischen diesen beiden Seinszuständen liegt ein traumatisches Ereignis, das Tess zutiefst erschüttert und ihr jegliches Selbstwertgefühl und Lebensfreunde genommen hat.

Der Mitreiser und die Überfliegerin von Mira Valentin

‚Der Mitreiser und die Überfliegerin‘ von Mira Valentin

Milans beste Freundin Jo stirbt bei einem Unfall und Milan kommt nicht darüber hinweg. Er gibt sich die Schuld an ihrem Tod weil er sie nicht geküsst hat, als er es hätte tun sollen. Seither versagt er in der Schule und kann den bösen Geist, der ihm im Nacken sitzt, nur zurückdrängen, indem er sich selbst verletzt. Sogar in der Psychatrie ist er schon gewesen, aber weder Medikamente noch Therapie konnten ihm helfen.

Vicious von V.E. Schwab

„Vicious – Das Böse in uns“ von V.E. Schwab

In Vicious taucht man ein in menschliche Abgründe. Es mag ein Fantasybuch über Super(anti)helden sein, aber was sie antreibt, ihre Rachegelüste und ihr Stolz sind zutiefst menschlich. Ich fand Vicious ungemein spannend geschrieben und die Charaktere haben mich trotz ihrer Bosheit absolut für sich einnhemen können.

Strange the Dreamer von Laini Taylor

„Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte“ von Laini Taylor

Lazlo Strange wächst als armer Waisenjunge in einem Kloster auf, wo ihm ein seniler Mönch von einer geheimnisvollen Stadt erzählt. Er kann von diesen Geschichten gar nicht genug bekommen und eines Tages verschwindet die Stadt einfach aus dem Gedächtnis der Menschen. Außer aus Lazlos.

Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

„Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens

Kya Clark wird in den 1950er Jahren noch als Kind von Mutter, Geschwistern und schließlich auch dem Vater verlassen. Sie lebt fortan völlig allein im Marschland der amerikanischen Südstaaten. Dort treiben sich außer ihr nur ‚Gesindel‘ und die Nachfahren entlaufener Sklaven herum. Das Milieu ist geprägt von tiefer Armut.