Der Bär und die Nachtigall von Katherine Arden

„Der Bär und die Nachtigall“ von Katherine Arden

Wasja wird als Tochter eines Landadligen auf einem Gut im tiefen Norden Russlands geboren. Sie ist ein unzähmbares Mädchen, das sich lieber in den Wäldern und mit den Pferden herumtreibt, als am Ofen zu sitzen und zu nähen. Den Bauern und ihrer religiösen Stiefmutter ist sie wegen ihrem wilden Wesen nicht geheuer. Denn bereits Wasjas Mutter galt als Hexe. Und tatsächlich sieht Wasja nicht nur die Haus- und Naturgeister, sondern sie kann auch mit ihnen sprechen und fühlt sich ihnen verbunden.

Tess of the Road von Rachel Harman

„Tess of the Road“ von Rachel Hartman

Tess ist das schwarze Schaf der Familie. Bereits als Kind nannten ihre Geschwister sie einen „Magneten für Hiebe auf den Hintern“. Dabei ist ihr Antrieb eigentlich nur eine unersättliche Neugier und die Lust allen Geheimnissen ihrer Welt auf den Grund zu gehen. Soviel zur Vorgeschichte. In der Gegenwart ist Tess nämlich bereits 17 Jahre alt, verbittert, am Rande der Alkoholsucht und zutiefst unglücklich mit ihrem Dasein. Zwischen diesen beiden Seinszuständen liegt ein traumatisches Ereignis, das Tess zutiefst erschüttert und ihr jegliches Selbstwertgefühl und Lebensfreunde genommen hat.

Vicious von V.E. Schwab

„Vicious – Das Böse in uns“ von V.E. Schwab

In Vicious taucht man ein in menschliche Abgründe. Es mag ein Fantasybuch über Super(anti)helden sein, aber was sie antreibt, ihre Rachegelüste und ihr Stolz sind zutiefst menschlich. Ich fand Vicious ungemein spannend geschrieben und die Charaktere haben mich trotz ihrer Bosheit absolut für sich einnhemen können.

Strange the Dreamer von Laini Taylor

„Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte“ von Laini Taylor

Lazlo Strange wächst als armer Waisenjunge in einem Kloster auf, wo ihm ein seniler Mönch von einer geheimnisvollen Stadt erzählt. Er kann von diesen Geschichten gar nicht genug bekommen und eines Tages verschwindet die Stadt einfach aus dem Gedächtnis der Menschen. Außer aus Lazlos.

Izara - Das ewige Feuer von Julia Dippel

„Izara – Das ewige Feuer“ von Julia Dippel

Die achtzehnjährige Ariana geht auf eine von ihrem verhassten Vater bezahlte Eliteschule im Großbritannien der Gegenwart. Als Scheidungskind, das als Kellnerin jobbt, eine Rostlaube fährt und dessen Mutter ständig mit psychischen Probleme zu kämpfen hat, ist sie dort eine Außenseiterin. Einzig ihre aufgedrehte beste Freundin Lizzy ist ein Lichtblick in ihrem Alltag.

‚Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters‘ von Christelle Dabos

Ophelia, eine junge Animistin, Spiegelgängerin und Leserin von Gegenständen, lebt auf Anima, der Arche, deren Bewohner Objekte beleben können. Sie hat ihre Erfüllung in ihrem Museum für das Erbe der Ahnen gefunden. Am quirligen Familienleben, das auf ihrer Arche üblich ist, nimmt sie wenig teil. Stattdessen spricht sie so leise, dass man sie kaum versteht, trägt mit Vorliebe aus der Mode gekommene Kleider und liebt nichts mehr, als sich in ihrem Museum zu vergraben und die Zeit vor der Zersplitterung ihrer Welt zu studieren.