Der Asrenkrieger (Wandelblut 2) von Janis Nebel

Leseprobe aus „Der Asrenkrieger“, Band 2 der Wandelblut-Saga

Das Waldläufermädchen

Mitja, Gegenwart

Der Morgen graute bereits und Mitja trieb die müde Stute zur Eile an. Immer wieder blickte er zurück auf die Schleifspuren, die er hinter sich im frisch gefallenen Schnee zurückließ. Ob die dünner werdenden Flocken noch ausreichten, um die tiefen Rillen zu verbergen? Aber selbst wenn nicht, gab es nun kein Zurück mehr. Das Waldläufermädchen lag auf der Schleife und stöhnte jedes Mal im Fieber, wenn sie über einen Stein oder Ast holperte. Der Zustand der Wunde in ihrem Oberschenkel bereitete ihm Sorgen. Wahrscheinlich hatte er Glück, wenn das Mädchen überhaupt noch lebte, bis sie Avas Hof erreicht hatten. Oder Pech, wie man es eben nahm. Vielleicht wäre es für sie alle besser, wenn sie starb.

Als er die Lichtung seiner Großmutter endlich durch die Bäume schimmern sah, stieg er ab. Er führte die Stute am Zügel bis zur Scheune und öffnete das Tor. Hinter der Schleife, auf der das Mädchen lag, verschloss er es wieder und lehnte sich mit dem Rücken dagegen.

Was hatte er nur getan? Was, wenn Nikolaj oder Wanja die Waldläuferin hier fänden? Was, wenn das Mädchen gefährlich war? Erschöpft rieb er sich die brennenden Augen. Nach zwei durchwachten Nächten konnte er nicht mehr klar denken. Die Pfeilwunde in seiner Schulter pochte heiß, und er hatte Hunger wie ein Wolf. Aber noch durfte er nicht ausruhen.

Er trat zu dem Mädchen und beugte sich über sie. Durch den Spalt der angelehnten Torflügel und die kleinen Luken unter dem Dach fiel nur ein wenig graues Tageslicht herein. Aber es genügte, um die Umrisse ihres Gesichts zu erkennen. Der Rest von ihr lag unter Mitjas Mantel verborgen.

„Wach auf!“, flüsterte er. „Wir sind da.“ Seine Stimme war belegt von der durchwanderten Nacht.

Da knarrte das Tor und Mitjas Hand zuckte zu seinem Gürtelmesser.

„Bist du es, Mitja?“ Seine Großmutter hielt eine Öllampe hoch. Sie trug ihr Nachtgewand und einen dicken wollenen Schal um die Schultern. Das graue Haar stand in alle Richtungen ab. Und als sie hereintrat, breitete sich das Laternenlicht in der Scheune aus und beleuchtete die vom Schweiß dampfende Stute.

Mitja ließ den Messergriff los und atmete aus. „Ja, ich bin’s.“

Er war plötzlich sehr froh, Ava zu sehen. Dabei war er nur zwei Tage fort gewesen.

Sie trat zu ihm und legte die Arme um ihn. „Dass du nur endlich zurück bist! Ich habe mir Sorgen um dich gemacht.“ Sie tätschelte ihm den Rücken. „Du bist ja ganz nass und kalt von der Nacht. Komm erst mal ins Haus. Wärme dich auf und iss etwas.“

„Ich muss noch das Pferd versorgen“, sagte er und trat von einem Fuß auf den anderen.

Ava beäugte ihn von oben bis unten. „Was ist los? Ist es deine Schulter? Ist die Wunde wieder –“

„Nein.“

Zögernd wandte Mitja sich um und gab Ava den Blick auf das Schleifgestell frei. Bis auf den Haarschopf und das Gesicht war das Mädchen noch immer, unter dem Mantel verborgen. Sie lag reglos und schien zu schlafen, hoffentlich.

Ava presste sich eine Hand auf den Mund. „Ist sie das?“ Sie hielt die Lampe so, dass die blasse Stirn des Mädchens im Licht glänzte. Das verschwitzte Haar klebte ihr an den Schläfen.

„Ja“, antwortete Mitja.

Ava schob sich an ihm vorbei, um die Waldläuferin besser betrachten zu können. „Was ist mit ihr? Sie ist ja ganz verschwitzt.“

Mitja räusperte sich. „Sie ist verletzt. Sie hat einen Pfeil im Oberschenkel.“

„Bei den Göttern, Mitja! Hast du etwa auf sie geschossen?“

„Nein. Sonst hätte ich sie wohl kaum hierhergebracht.“

„Und was ist mit Nikolaj und den anderen?“ Die Sorge machte ihre Stimme schrill.

„Die halten sie für tot. Und so es muss auch so bleiben.“ Warnend suchte er Avas Blick. „Hast du verstanden?“

Die Augen seiner Großmutter wurden ganz rund. „Du versteckst dieses Mädchen vor ihnen? Vor Nikolaj?“

„Ist es nicht das, was du wolltest?“, fragte Mitja gereizt.

„Na ja, also …“

„Beschütze sie, das hast du doch zu mir gesagt.“ Die ganze Anspannung der letzten Tage drohte sich nun Bahn zu brechen.

Ava zog die Brauen zusammen. „Ich sagte, du solltest dafür sorgen, dass ihr nichts passiert! Stattdessen bringst du sie mit einem Pfeil im Bein in meine Scheune.“

„Entweder das, oder sie wäre im Wald krepiert!“, hielt Mitja mürrisch dagegen. „Und wenn wir den Pfeil nicht bald rausholen, dann wird sie das vermutlich hier in deiner Scheune tun.“

Avas Blick war eisern; erst als sie wieder zu dem Mädchen schaute, wurde ihre Miene weicher. Sie strich ihr über die Wange. „Sie hat Fieber.“ Ava blickte auf. „Wir müssen sie ins Haus bringen. Ich bereite alles vor.“ Damit hängte sie die Lampe an den Haken und eilte aus der Scheune.

Mitja blickte ihr nach und seufzte. Was hatte er sich da nur eingebrockt? Kopfschüttelnd hockte er sich neben die Waldläuferin und hob vorsichtig den Mantel von ihr herunter, darauf bedacht, den Pfeilschaft so wenig wie möglich zu bewegen. Aber sie regte sich dennoch. Ihre Augenlider flatterten, und das Lampenlicht spiegelte sich in der hellen Iris.

Mitja erschrak. Ihre Augen wirkten wie zwei Monde. Und sie flüsterte irgendetwas.

Er beugte sich zu ihr herunter. Aber ihr Gemurmel war völlig unverständlich.

„Hey“, flüsterte er. „Du musst noch ein wenig länger durchhalten, verstanden?“

Sie starrte ihn mit ihren glänzenden Mondaugen an, aber er war sich ziemlich sicher, dass sie etwas ganz anderes sah als sein Gesicht. Sanft strich er ihr das Haar aus der Stirn. Dann nahm er sie hoch, ignorierte, wie sie dabei vor Schmerzen wimmerte, und trug sie hinüber ins Haus.

Dort hatte Ava mittlerweile Feuer gemacht und wahrscheinlich jede Öllampe entzündet, die sie besaß. Ein riesiger Kessel hing über dem Feuer, und sie war damit beschäftigt, saubere Stoffe zusammenzusuchen. Auf dem Tisch lagen Zange, Pinzette, Messer, Nadel und Faden. Mitja wurde flau im Magen. Ava war Tochter, Gemahlin und Mutter von Kriegern. Nur Mitja, ihr einziger Enkel, hatte in dieser stolzen Linie versagt. Seine Großmutter hatte von klein auf gelernt, wie man mit Wunden und Kriegsverletzungen umging. Wenn jemand in Aheelia dem Waldläufermädchen helfen konnte, dann war sie es. Dennoch graute Mitja vor dem, was nun kommen würde.

„Leg sie auf den Tisch“, wies Ava ihn an und holte ein Glasfläschchen mit einer braunen Flüssigkeit. „Und dann flöße ihr das hier ein. Sie muss alles trinken. Es wird sie betäuben, solange wir am Werk sind. Zumindest ein bisschen.“

***

Stunden später trat Mitja aus der Tür auf den Hof, streckte den Rücken durch, bis seine Wirbelsäule knackte, und holte tief Luft. Die Hände zitterten ihm noch immer, und seine Knie fühlten sich weich an. Im viel zu grellen Tageslicht fingen seine überanstrengten Augen an zu brennen. Aber die Waldläuferin hatte nun keinen Pfeil mehr im Bein. Sie lag vernäht und verbunden in seiner Kammer auf dem Bett – schlafend oder bewusstlos.

Auch Mitja hätte sich jetzt schlafen legen mögen, aber er war noch viel zu aufgekratzt. Er tappte hinüber zur Scheune, wo er die arme Stute Rotschopf noch immer gesattelt und mit angespannter Schleife hinter sich vorfand. Hoffnungsvoll wieherte das Pferd ihm entgegen. Er hatte das arme Tier völlig vergessen, nachdem er die Waldläuferin ins Haus gebracht und Ava bei der Entfernung des Pfeils geholfen hatte. Bei der Prozedur hatte das Mädchen viel Blut verloren. Die Wunde war Mitja riesig erschienen, nachdem Ava sie gereinigt hatte. Sein einziger Beitrag bei der ganzen Sache war es gewesen, die Waldläuferin festzuhalten und dafür zu sorgen, dass sie sich nicht die Zunge abbiss.

Er erlöste die Stute von der Schleife, nahm ihr Sattel und Zaumzeug ab und entließ sie auf die Koppel. Dann schnallte er den Bogen seines Vaters vom Sattel los und strich über die feine Inschrift:

Mein Schuss ein Wille. Mein Pfeil ein Tod.

Ich Hand des Schicksals. Du Meister und Gebot.

Würde sein Vater die Entscheidungen, die Mitja gerade traf, gutheißen? Wahrscheinlich nicht. Es beschämte ihn, dass aus ihm kein Mann geworden war, auf den sein Vater hätte stolz sein können. Aber die guten Sitten und das Ansehen hatten auch Raik kein Glück gebracht. Mitjas Vater war ermordet worden, das zumindest hatte Nikolaj erzählt.

Wenn das Waldläufermädchen überlebte, könnte Mitja ihr Fragen stellen und hätte so vielleicht Gelegenheit, mehr über den Tod seines Vaters herauszufinden. Von jetzt an, beschloss er, würde er alles besser machen. Er würde die Kontrolle über sein Leben zurückerlangen. Er würde als freier Mann in Aheelia leben, und dafür brauchte er Nikolajs Wohlwollen. Mitja würde tun, was immer nötig wäre, um diese Freiheit für sich und seine Großmutter zu erlangen. Keine Gefangenschaft mehr! Kein Hunger und keine Armut! Das schwor er sich. Und er würde verdammt sein, wenn so ein Gör aus den Wäldern ihm da dazwischenfunkte.

Das Scheunentor knarrte und riss ihn aus seinen Gedanken.

„Ich habe Tee gemacht“, sagte Ava. Klein und gebeugt stand sie da, die Miene bekümmert, die Hände ineinandergelegt. Sie rieb sich die geschwollenen Gelenke. „Setzt du dich zu mir auf die Bank?“

Mitja brachte Rotschopf Wasser und Heu und ließ sich dann neben seiner Großmutter nieder. Sie gab ihm eine dampfende Tasse und räusperte sich, was sofort einen Hustenanfall auslöste.

Im Straflager war das Husten seiner Kameraden Mitjas täglicher Begleiter gewesen – bei der Arbeit, in der Baracke, in seinen Träumen … Die Sträflinge hatten kaum darüber gesprochen, weil es sich nicht ändern ließ, aber der Husten brachte sie alle früher oder später unter die Erde. Zumindest dann, wenn es weder der Hunger noch ein Unfall erledigte. Mitjas Herz krampfte sich zusammen, wenn er an seinen Freund Juri dachte, ohne den er das erste Jahr in den Minen nicht überlebt hätte. Es war im vierten Jahr gewesen, als Juri sich in den kalten Baracken zu Tode gehustet hatte.

Es wird Ava bald besser gehen, beruhigte er sich. Dies hier war nicht der Husten aus den Minen. Sicher hatte sie sich nur erkältet. Wenn Mitja erst wieder voll in Nikolajs Gunsten stünde, würde er genug Lohn bekommen, um sich ein oder zwei Sklaven zu halten. Die würden Ava dann die schwere Arbeit abnehmen. Und wenn seine Großmutter sich erst ausruhen könnte, dann würde auch dieser Husten allmählich verschwinden.

„Hast du Schmerzen?“, fragte er, als der Anfall endlich abebbte und weil er sah, wie Ava sich die Hand auf die Brust drückte.

Ein gezwungenes Lächeln erschien auf ihren Lippen. „Wenn man so alt ist wie ich, hat man ständig irgendwelche Wehwehchen. Sorge dich also nicht um mich.“ Dann verfinsterte sich ihr Gesicht. „Denk lieber mal darüber nach, wie wir jetzt weitermachen. Was soll mit dem Mädchen geschehen?“

Mitja legte die Finger fester um den Becher. „Wenn sie stirbt, bringen wir sie unter die Erde“, erwiderte er.

„Und wenn sie nicht stirbt?“, fragte Ava. „Schickst du sie dann wieder weg, sobald sie gehen kann? Das wird dauern. Außerdem scheint sie mir recht zart zu sein, um allein in den Wäldern zu leben …“

Mitja trank einen Schluck Tee. „Glaub mir, sie ist nicht halb so harmlos, wie sie aussieht.“

„Ach nein?“ Ava blickte ihn von der Seite an. „Dann erkläre mir doch endlich, wie es dazu kam, dass sie einen Pfeil im Oberschenkel hatte. Wer hat auf sie geschossen? Und warum macht Nikolaj Jagd auf sie? Sie hat doch niemandem etwas getan.“

„Sie hat mich fast erschossen!“ Mitja wies auf seine Schulter. „Und du selbst hast mir erzählt, dass sie von den Höfen stiehlt. Es ist Nikolajs Aufgabe als Fürst dafür zu sorgen, dass es in seinem Herrschaftsgebiet rechtens zugeht. Da kann er eine Diebin, die offenbar zu allem bereit ist, doch nicht einfach laufen lassen.“

„Erzähl mir doch nichts!“, brauste Ava auf. „Niemand betreibt solchen Aufwand für ein dürres Waldläufermädchen, das hin und wieder mal einen Sack Getreide stiehlt.“

„Nikolaj schon.“ In Mitjas Schläfen machten sich Kopfschmerzen breit.

„Du weißt, was uns blüht, wenn er herausfindet, dass du sie hier vor ihm versteckst? Das weißt du doch, oder?“, fragte Ava.

Und ob Mitja das wusste! „Was hätte ich denn sonst mit dem Mädchen tun sollen?“ Er rieb sich die Stirn und seufzte. „Hör zu, es tut mir leid, dass ich dich da mit hineinziehe, Großmutter.“

„Du musst dich nicht dafür entschuldigen. Aber sag mir die Wahrheit! Du hast sie doch nicht nur wegen meiner Worte hierhergebracht, oder?“ Ava blickte ihn forschend an.

Mitja hielt die Augen stur auf seine Teetasse gerichtet. Seine Großmutter kannte ihn allzu gut. „Heißt du denn nicht gut, dass ich ihr geholfen habe?“

„Doch“, sagte Ava. „Dein Vater hätte es auch so gemacht. Aber du … als du gegangen bist, dachte ich, es wäre dir egal.“

Mitja schwieg.

„Hat es etwas mit Nikolaj zu tun?“, bohrte sie nach.

Hatte denn nicht alles in seinem verdammten Leben irgendwas mit Nikolaj zu tun! Mitja wollte über diese Dinge nicht sprechen. Nicht mit Ava und auch sonst mit niemandem. Denn wenn er gestand, dass er das Mädchen nur hierhergebracht hatte, um ihr Fragen zu stellen oder um sie gegen des Fürsten Gunst einzutauschen, würde ihn das vor seiner Großmutter in ein schlechtes Bild rücken. Und diesen Gedanken fand er unerträglich. Immerhin hatte Ava ihn großgezogen, und sie war die einzige Familie, die er noch besaß. Aber die Welt war grausam mit den Wehrlosen und Schwachen. Und er wollte alles dafür tun, um nie wieder zu diesen Schwachen zu gehören. Und ob Ava wollte oder nicht, er würde auch dafür sorgen, dass sie nicht mehr zu diesen Schwachen gehörte.

„Ich tue das alles für uns“, sagte er. „Nicht für Nikolaj. Dieses Mädchen ist nicht so unschuldig, wie sie aussieht. Vielleicht hat sie dein Mitgefühl gar nicht verdient.“

„Vielleicht.“ Ava nippte an ihrem Tee. „Aber vielleicht auch schon. Und das erklärt nicht, warum Nikolaj sie sucht.“

„Vertrau mir einfach“, bat Mitja. „Sorge dafür, dass das Mädchen nicht stirbt. Und … hänge dein Herz nicht an sie. Sie wird nicht lange bei uns bleiben, denke ich.“

Ava blickte ihn zweifelnd an. „Ich weiß nicht, Mitja. Es würde mir besser gefallen, wenn du mir alles erzählst. Wenn ich verstehen könnte, warum –“

„Nein!“

Ava atmete tief durch. „Na gut.“ Sie begriff wohl, dass sie nicht mehr von ihm erfahren würde. Eine Weile schwiegen sie. Dann sagte sie: „Ich werde mich um deine Waldläuferin kümmern. Hoffen wir, dass der Wundbrand sich nicht in ihr Bein frisst. Wenn das Fieber sinkt, hat sie es geschafft. Und bis dahin brauchen wir Lebensmittel, einige Heilkräuter und auch Kleidung für sie. Wenn es ihr besser geht, kann sie schließlich nicht nur in deinem zweiten Hemd herumlaufen. Meine Kleider sind ihr zu klein. Und ihre eigenen Sachen sind nichts als Lumpen.“

„Ich werde alles Nötige besorgen“, sagte Mitja.

„Ich hoffe, du weißt, was du tust, mein Junge. Ich will dich nicht noch einmal verlieren.“

Mitja rang sich ein Lächeln ab. Er wusste tatsächlich nicht recht, was er tat. Aber er würde verdammt sein, wenn er das Ava gestand.

Wichtig war nur, dass sie auf ihre alten Tage sorglos leben konnte. Er würde nicht zulassen, dass sie wieder in Armut und Not versank. Und genauso wenig würde er zulassen, dass man ihm ein weiteres Mal die Freiheit raubte. Dieses Waldläufermädchen würde ihm erzählen, was er wissen wollte. Nämlich, wie sein Vater wirklich zu Tode gekommen war. Und dann würde er endlich – ein für alle Male! – mit seiner Vergangenheit abschließen können.

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